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8 Dinge, die du in Kapstadt erleben musst!

Kapstadt ist definitiv ein Must-Do-Reiseziel, das man zumindest einmal im Leben gemacht haben sollte. Hier sind meine Top-8-Highlights, die ihr bei einem Besuch in Südafrika nicht verpassen dürft!

Anfang den Jahres packte mich ein kleines bisschen die Winterdepression und wir entschieden im März einen Girls Trip nach Kapstadt zu machen. Ich mag es im Frühling oder im Herbst zu verreisen um so den Sommer etwas zu verlängern. Beste Entscheidung ever! Kapstadt hat alle meine Erwartungen übertroffen und ich hätte liebend gerne verlängert.

Kurz zu den Eckdaten: Wir haben die Reise Ende März, also schon etwas außerhalb der Hauptreisesaison geplant. Unsern Flug mit Zwischenlandung in Johannesburg haben wir via South African Airways knapp 2 Monate vorher für 590 € gebucht. Gewohnt haben wir in der Stadt in unmittelbarer Nähe zur Long Street und der Kloof Street in einem hübschen Airbnb. Das war mit 150 Euro pro Kopf für die ganze Woche auch echt günstig.

Nun zu meinem absoluten Highlights der Reise und den 8 Dingen, die Ihr in Kapstadt unbedingt machen müsst:

1. Auf den Lions Head klettern

Ich liebe bergsteigen und habe echt schon wahnsinnig schöne Landschafen sehen dürfen, doch die circa einstündige Tour auf den Lions Head hat mich geflasht! Alles was ihr dafür braucht sind gute Schuhe und ein bisschen Mut. Es ist wirklich witzig, weil wir hätten diese Aktivität aus Zeitgründen fast geskipt. Sind dann aber doch noch bevor unser Flug nach Hause zurückging, in einer Hauruck-Aktion super früh aufgestanden, um den Hike noch zu schaffen. Ich bin so froh darum, denn es ist im Nachhinein betrachtet der schönste Moment des Urlaubs gewesen (ok, er battelt sich noch mit dem Moment, als meine Freundin auf dem Balkon Vogelkacke abgekriegt hat- unbezahlbar).

Der Weg nach oben ist nur an zwei Stellen etwas schwieriger und ansonsten sollte es echt jeder schaffen. Und der Blick vom Gipfel ist die Anstrengung auf jeden Fall wert!

2. Ausflug in die Winelands

Es gab während unserer Reise nur einen Schlechtwetter-Tag und das war ausgerechnet der Tag, an dem wir nach Stellenbosch zum Wine Tasting düsen wollten. In Kapstadt hat es wie aus Kübeln geregnet. In den Weinlands war strahlender Sonnenschein als wir ankamen und tatsächlich der heißeste Tag unseres Urlaubs. Wie viel Glück kann man haben. Da es echt früh schon heiß war, schlug das erste Glas Wein um 9.30 morgens auch direkt ziemlich ein.

Wir haben uns für eine geführte Tour entschieden. Für umgerechnet circa 25 Euro hat uns der lustige Fahrer von den Shuttle-Service Vine Hopper von Weingut zu Weingut gefahren. Wir haben insgesamt 5 Weingüter besucht, über 20 Weine getestet und sehr viel gelacht. Abends ließen wir den Tag noch mit Dinner in Stellenbosch ausklinken. Nach Stellenbosch kann man ganz easy und bequem mit dem Uber fahren. Gerade wenn man zu dritt oder viert reist, ist das bestimmt die günstigste Variante.

3. Mit den Pinguinen chillen

Seit ich den Film “Unsere Erde” auf Netflix gesehen habe, bin ich ganz vernarrt in diese kleinen, schwarz-weißen Tiere! Deswegen war ein Besuch am Boulder Beach bei Kapstadt von Anfang an fest eingeplant. Die kleinen Pinguine ganz nah zu sehen und mit ihnen herumzulaufen, als würde man zur Pinguin-Familie gehören, war mega. Aber habt Respekt vor den Tieren und akzeptiert ihren Freiraum. Wir sind in ihrem Territorium und sollten uns auch so verhalten, nämlich als Gäste.

Wer sich jetzt fragt warum Pinguine in Afrika leben: Bei Kapstadt laufen zwei Meeresströmungen zusammen und das Wasser ist fast das ganze Jahr über eisig kalt, weshalb die Pinguine sich dort sehr wohl fühlen.

4. The Old Biscuit Mill

Jeden Samstag findet ein großer Markt statt. Dort zu finden sind heimische Labels, die den Spirit von Südafrika in ihren Designs aufnehmen und ein unglaublich leckerer Street-Food-Market. Ich glaub ich bin dreimal an jedem Stand vorbei gelaufen, bevor ich mich entscheiden konnte, was ich denn jetzt nehme. Wirklich alles sah unglaublich gut aus!

5. Beach Day in Cliffton

Auch wenn es in Kapstadt quasi unmöglich ist im Meer zu schwimmen, da das Wasser, wie oben erwähnt ganzjährig eiskalt ist, solltet ihr euch einen Strandtag nicht entgehen lassen. Der Cliffton Beach hat mir am allerbesten gefallen. Ich finde das Meer allgemein sehr faszinierend und könnte den ganzen Tag zusehen, wie die Wellen brechen und schöne Muster auf dem Sand zeichnen. Der Geruch von Salzwasser und das Rauschen sind Entspannung pur. Außerdem ist Cliffton eine wunderbare Fotokulisse und in Zeiten von Social Media ist uns das ja allen irgendwie wichtig.

6. Sundowner in Camps Bay

Direkt nach einem entspannten Beach Day empfiehlt es sich den Abend in Camps Bay ausklingen zu lassen. Camps Bay ist einer der wohlhabenden Stadtteile in Kapstadt und hat mich direkt an Beverly Hills erinnert. Wahnsinnig schöne Villen und Häuser säumen die Straße zum Strand hinunter. Wir waren gleich mehrmals dort um die Abendstimmung zu genießen und, na klar, für extra viele (und günstige) Sundowner-Drinks. An der Strandpromenade reiht sich ein Restaurant an das nächste. Wir waren ganz verliebt ins Chinchilla, eine Roodtopbar mit wunderschönem Blick auf den Strand. Ganz wichtig: Dort müsst ihr vorab auf jeden Fall reservieren.

7. Dreimal täglich Essen

Mag komisch klingen, ist aber wirklich wichtig. Warum? Ich war noch nie in einer Stadt, in der es so viele tolle Restaurants gibt wie in Kapstadt. Ausnahmslos jedes Restaurant in dem wir waren, hat mich sowohl vom Ambiente als auch dem Essen und dem Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Auswärts essen gehen ist in Südafrika oftmals günstiger als einkaufen und kochen. Im Schnitt bezahlt man für Frühstück circa 5 Euro. Für Mittag- oder Abendessen mit mehreren Gängen und alkoholischen Getränken zwischen 15 und 25 Euro. Am besten ihr lasst euch auf Instagram inspirieren und probiert euch durch so viele Restaurants wie möglich!

8. Beerhouse, The Village Idiot und Co.

Natürlich sind wir öfters mal ausgegangenen in Kapstadt. Mittwochs solltet ihr euch nicht die Beachparty im Shimmys entgehen lassen. Das Burger&Lobster hat jeden Tag neue Getränke-Specials, sodass man für umgerechnet 10 Euro die ganze Drink-Karte ausprobieren kann. Auf der Long Street ist auch super viel los und das Beerhouse ist ein kleiner Insider-Tipp. Klingt erstmal nach Ballermann, lohnt sich aber. Meine Lieblingsbar war das Village Idiot. Das Interieur, die Leute und die Musik waren einfach mega. Wäre am liebsten öfters hingegangen. Naja um ehrlich zu sein, wäre ich am liebsten gar nicht mehr abgereist.

Ich hoffe ihr habt einen kleinen Einblick bekommen wie wahnsinnig faszinierend Kapstadt für mich war und wie happy ich bin, dass ich diese Reise mit meinen besten Freundinnen machen durfte. Falls ihr Fragen habt oder noch mehr Tipps braucht, schreibt es gerne in die Kommentare!

xx Julie

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