Microblading: So funktioniert es
Face

SELBSTTEST: Microblading

Alles was Ihr zum Thema Microblading wissen müsst und wie schmerzhaft es wirklich ist!

Wenn es eine Sache gib, die im Gesicht unglaublich wichtig ist dann sind es unsere Augenbrauen. Sie passen sich unserem Schönheitsideal an- genauso wie Brüste, Lippen oder Figuren. War es in den 90ern noch total hip seine Brauen zu dünnen Linien gezupft zu tragen, ist es heute eine etwas natürlichere, selbstverständlich akkurat geschwungene und volle Form von der Millionen Frauen träumen. Darum habe ich es gewagt und probierte Microblading im Selbsttest aus.

Der Wunsch von den perfekten Augenbrauen

Doch wie das nunmal so ist, kann nicht jede Frau mit Brows á la Cara Delevigne gesegnet sein. So geht es auch mir. Vor allem durch übermäßiges Zupfen und Waxen wurde ich von Monat zu Monat unzufriedener mit meinen Augenbrauen. Ich gehöre eigentlich wirklich zu den Frauen, die absolut kein Problem haben ungeschminkt aus dem Haus zu gehen, doch seit einem guten halben Jahr hatte ich den Zwang einfach immer meine Augenbrauen zu machen. Egal ob es für einen Snap war, schnell mal eben zum Brötchen holen oder in der Arbeit – mein Brauenstift wurde mein wichtigstes Beauty-Utensil, das ich so gut wie immer dabei hatte.

Klar hatte ich schon oft davon gehört, dass es verschiedenste Beauty-Behandlungen gibt, die Lücken auffüllen und die perfekte Form versprechen. Aber ich hab mich nie getraut. Die Angst davor, dass eine unfähige Kosmetikerin mein Gesicht verschandeln könnte, war einfach immer größer. Bis jetzt. In den letzten Monaten ließen sich immer mehr Freundinnen ihre Augenbrauen mithilfe der Microblading-Methode auffüllen und ich muss zugeben ich war von deren Ergebnissen begeistert.

Microblading: Wir bitten zum Selbsttest

Im Mai war es bei mir dann auch endlich soweit. Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch und einer Vorzeichnung ging es auch direkt los. Kurz zur Erklärung: Beim Microblading wird die Farbe mit einem Mini-Messer in die erste Hautschicht geritzt. Das Ergebnis verspricht super natürlich zu sein, da feine Linien wie natürliche Härchen eingeritzt werden.

Zum Vergleich: Das Vorher-Bild

 

Microblading: Die erste Behandlung

Da ich keine Tattoos oder sonstiges habe, wusste ich überhaupt nicht welches Gefühl auf mich zukommen würde, wie stark die Schmerzen sind oder wie lange das ganze überhaupt dauert. Nach dem ersten Teil der Behandlung war ich echt überrascht. Natürlich war es kein angenehmes Gefühl, aber es tat auch nicht wirklich weh. Auch die ersten Nachbesserungen waren easy. Dann durfte ich es endlich sehen und ich fand es auf Anhieb so schön. Es sah wirklich sehr natürlich aus und endlich hatten meine Augenbrauen den gewünschten Schwung. Nach genauem Hinsehen fielen mir allerdings Kleinigkeiten auf, die ich noch ausgebessert haben wollte und das war vielleicht nicht die beste Idee. Da die Haut bereits relativ gereizt war spürte ich jeden Schnitt verstärkt. Übrigens hab ich sogar etwas gelernt. die Behandlung auf der linken Seite war um einiges unangenehmer als auf der rechten. Das liegt daran, dass links die Herzseite ist und man dort sämtliche Dinge stärker empfindet. Auch sehr überraschend war, dass ich kaum gerötet war und es deshalb auch kein Problem war direkt danach ins Restaurant zu gehen. In den folgenden zwei Wochen musste ich meine Augenbrauen mit Vaseline pflegen und sie bestmöglich vor äußeren Einflüssen zu schützen. 

 

Die zweite Behandlung

Einen Monat später musste ich zu meiner zweiten Behandlung. Diese ist nötig, damit die Farbe besser hält und nochmals letzte Verbesserungen vorgenommen werden können. Leider war diese auch weitaus schmerzhafter als die erste, aber zum Glück auch viel kürzer. Im Anschluss die selbe Prozedur – zwei Wochen intensive Pflege, keine direkte Sonneneinstrahlung, kein Make-up, keine Pflegeprodukte.

 

Fazit

Ich habe es bisher keine Sekunde bereut, es gemacht zu haben. Ich muss nicht mehr daran denken, dass meine Augenbrauen beim Sport „verwischen“ könnten oder morgens Zeit zum Nachmalen einplanen. Klingt total lächerlich, aber war echt immer nervig und mittlerweile zum Glück Vergangenheit. Selbst nach drei Monaten Sonne, Meer und Hitze bin ich immer noch zufrieden. Natürlich ist die Farbe leicht verblasst und es hat sich eine Mini-Lücke gebildet (die fällt aber wahrscheinlich nur mir aus), doch das macht das ganze sehr natürlich und ich bin gespannt ob es tatsächlich ein Jahr hält oder sogar noch länger. Normalerweise sticht man es alle 1-2 Jahre nach, das kommt ganz auf den Hauttyp an. Je öliger, desto öfter muss wieder aufgefüllt werden. 

Wer von euch hat es auch schon ausprobiert und was waren eure Erfahrungen? Braucht ihr einen Tipp für ein gutes Studio in München? Hinterlasst mir einen Kommentar – ich freue mich!

xx

Julie

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