Gelnägel und Shellac
Face

Selbsttest: Gelnägel vs. Shellac

Schöne Nägel gehören zu einem gepflegten Äußeren dazu. Es gibt unzählige Möglichkeiten das perfekte Ergebnis zu bekommen, ich habe zwei davon getestet. 

War es früher noch ein absolutes Highlight für mich meine Nägel zu machen, neue Farben auszuprobieren und mit 16 Jahren gefühlt den halben Kiko-Shop im heimischen Badezimmer zu horten, so ist es mittlerweile mehr Last als Spaß. Trotzdem ist es wichtig schöne Nägel zu haben, es gehört zum Frau-Sein einfach dazu. Die einzigen Möglichkeiten für mindestens zwei bis drei Wochen Ruhe zu haben sind Gelnägel oder Shelllac. Beides anscheinend schlecht für den natürlichen Nagel, aber definitiv sehr gut für meine Nerven. Ich glaube jeder Frau ist es schon mal passiert, dass man sich nur noch schnell den bereits abbröckelnden Nagellack korrigiert, 10 Minuten später in die Jacke schlüpft und es versaut mit dem Ergebnis, dass die Nägel schlimmer aussehen als vorher. Dieses Missgeschick kann mit Nägeln von der Kosmetikerin schon mal nicht passieren. 

Erfahrung mit Gelnägeln

Zuallererst sollte ich vielleicht sagen, dass ich noch nie vorher Gelnägel hatte und es über einen glücklichen Zufall gratis testen durfte. Ich ließ es bei meiner lieben Bekannten Elisabeth Pongratz Kosmetik machen. Gelnägel erfordern mehrere Schritte, wahrscheinlich kennt jede von euch die Prozedur – darum will ich an dieser Stelle auch keinen damit langweilen. Nach einer guten Stunde kam ich mit frischen Gelnägeln aus dem Studio und der erste Gedanke war ungewohnt. Ich fühlte einen leichten Druck auf meinen Nägeln, sobald ich eine What’s App schrieb, hörte es sich an als würde ich aggressiv auf meinem Handy tippen und kein Witz, ich bekam an Tag Eins meinen Jogurt nicht auf. Kurz gesagt, ich fühlte mich die ersten Tage sehr ungeschickt und traute mich iwie nichts so recht anzufassen. 

Zum Glück legte sich das Ganze schnell und fand es super entspannt, dass der Lack nach fünf Tagen immer noch nicht splitterte, sich meine Nägel angenehm glatt anfühlten und ich allgemein wochenlang keinen Gedanken an meine Nägel verschwenden musste. Ich hatte extra eine natürliche Farbe gewählt, damit ich das sichtbare Herauswachsen möglichst lange verzögern konnte. Doch nach guten drei Wochen war es nicht mehr zu ignorieren. Da Gelnägel doch um einiges dicker sind als der natürliche Nagel, rückte die unnatürliche Wölbung immer weiter nach vorne und sah alles andere als gepflegt aus. Gelnägel einfach rauswachsen lassen kam also schon mal nicht in Frage. Das Abfeilen muss eine professionelle Kosmetikerin übernehmen. 

Erfahrung mit Shellac

An Stelle von Gelnägeln ließ ich mir das zweite Mal Shellac machen. Als ersten positiven Punkt kann ich anmerken, dass es nur halb so lange dauert wie Gelnägel. Sehr praktisch, wenn man mal schnell zwischen zwei Terminen zur Kosmetikerin springt und nicht 60 Minuten oder länger Zeit hat. Das Ergebnis war wunderschön: Die Nägel wirkten noch natürlicher und waren nicht mehr so dick. Die Vorteile waren die selben!

Circa vier Wochen musste ich nichts an den Nägeln machen. Doch dann war auch trotz natürlicher Farbe nicht mehr zu übersehen, dass sie langsam, aber sicher herausgewachsen waren. Doch anstatt direkt verzweifelt zur Kosmetikerin zu laufen, konnte ich sie selbst kürzer feilen und mit einem normalen Nagellack überstreichen. 

Fazit

Alles in allem fand ich beides wirklich gut, doch im direkten Vergleich würde ich mich immer für Shellac entscheiden. Das ist einfach nochmal natürlicher, geht schneller und lässt sich auch ein bisschen länger rauszögern. Außerdem ist es preislich günstiger und schädigt den Nagel nicht so stark wie Gelnägel. Habt ihr schonmal eines von beiden ausprobiert?

 

xx

Julie 

 

P.S. Hier findet ihr weitere Selbsttests >>

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